Urlaub



Hallo an alle in der Welt!
Wir sind zurück von unserem Super-Wochenend-Trip "Monterrey - St.Miguel de Allende - Guanajauto - Zacatecas - Monterrey" und das in nur 5 Tagen.
Tag 1:
Am Mittwoch gings um 15.30 mit 6 Mann und 2 Autos los in Richtung Süden. Nach gut 9 Stunden auf holprigen Straßen kamen wir in St. Miguel an. Ein beschauliches Städtchen, in dem die Unabhängigkeit Mexikos ausgerufen wurde und das war auch der Grund unseres Besuches, denn am Freitag war der Unabhängigkeitstag.
Tag 2:
Donnerstag war Sightseeing in St. Miguel angesagt und bei Gott haben die viele Kirchen und wir können stolz behaupten, dass wir in allen drin waren. Daneben gab es noch einen wunderschönen und rießengroßen Markt mit allem was man so verkaufen kann und womit sich Geld machen lässt. In der Nacht Donnerstag auf Freitag wurde dann der Unabhängigkeitstag mit einem wahnsinns Feuerwerk gefeiert wird. Allerdings sollte man die Gefährlichkeit eines solchen Feuerwerks nicht unter- und den Sicherheitsstandart in Mexiko nicht überschätzen. Das Feuerwerk wurde nämlich in Mitten der Menschenmassen, die feierten, gezündet. Aber wir waren schneller und stärker und haben uns durch die Massen aus dem Staub gemacht.
Tag 3:
Gleich morgens raus und ab Richtung Guanajauto. Auch wieder eine sehr schöne Stadt mit einer bescheidenen Verkehrsführung, was uns bzw. unserem Fahrer Stefan eigentlich ein Ticket beschert hätte, denn merke !!! mache nie einen U-Turn wo keiner erlaubt ist!!! und !!!!!!! schon garnicht vor den Augen eines Polizisten der dir eben noch davon abgeraten hat !!!!!! Da hilft auch nicht, dass das angestrebte Hotel geradeeinmal 5 Meter hinter uns lag. Nun denn, wir hatten ja Simone, die nach einigem Geplänkel die beiden Herren der Polizei soweit hatte, dass wir sie mit umgerechnet ca. 5 € schmieren konnten. In diesem Fall hat Korruption echt seinen Vorteil.
Tag gerettet und ab zum Sightseeing in die Stadt. Auch hier wieder Kirchen, Aussichtspunkte, usw. was man halt in alten Städten so erwartet. Abends waren wir dann essen und noch in ner Kneipe, bevor wir unserm Bett (das mit Plastikfolie bezogen war und sich anhörte als hätte man ne Pampers an) die Ehre erwiesen.
Tag 4:
Gleich morgens wieder hieß es auf nach Zacatecas, die erste Stadt in der wir kein Zimmer reserviert hatten und das schien uns auch sofort zum Verhängnis zu werden. Diesmal war die Reihenfolge nicht Hotel und ab in die Stadt, sonder ab in die Stadt und rein in die Hotels. Dumm nur, dass für uns niemand Platz hatte. So sind wir dann doch auf Sightseeing gegangen und haben "passiv" nach Hotels und Hostels Ausschau gehalten. Die Stadt war schön aber die Passivsuche dennoch erfolglos. Gegen 18.00 und nach unendlich vielen Telefonaten mit unzähligen Hotels haben wir unsere letzte Hoffnung zusammengerafft und haben nocheinmal (das heisst zum 2ten mal) das Touristenbüro gestürmt und siehe da, der Kerl hinter dem Tresen hat aufeinmal die schlagartige Eingebung, dass es da ja ein Hostel gibt, dass nicht auf der Liste stand (die ER uns ausgehändigt hat), im Juni neu eröffnet wurde und nebenbei noch Platz für 6 Heimatlose hat. Tag und vorallem Nacht gerettet!!! Abends ging es dann zum Argentinier essen (man gönnt sich ja sonst nix) und anschließend in eine Bar "Mama Ines", die Life-Musik bot. Hier haben wir dan unseren letzten Urlaubsabend verbracht.
Tag 5:
Zeit für die Heimreise. Nachdem wir ausgeschlaffen hatten, machten wir uns dann leider wieder auf die 6-stündige Heimreise über Straßen im Niergendwo auf dem Weg nach nirgends...
Ja das war mein erster "Urlaub" und meine ersten Eindrücke vom wahren Mexiko und ich muss sagen, was ich gesehen habe hat mir gefallen ....
Gruß in die Welt...