Sunday, October 23, 2005

Direkt aus der Hölle


Zunächst möchte ich mir einmal selbst zu meiner neuen Erkenntnis gratulieren! ICH WERDE NIE WIEDER WANDERN!!!!!!!! Diese Erkenntnis kamm gestern eigentlich ziemlich schnell. Nadine hatte letzte Woche die Idee an dem Ausflug des international Office teilzunehmen und hat es dann auch ziemlich schnell geschafft mich zu überreden (im Nachhinein könnte ich mich dafür echt schlagen).
Bei dem Ausflug ging es um folgendes:
morgens 7.00 mit dem Bus ab der Tec. Richtung "Cerro de la Silla" um dort zu wandern.
Wie ich mir das vorgestellt hatte, sah so aus: mit dem Bus bis zur Häfte des Berges, dann auf befestigten Wegen nach oben Aussicht genießen und dann wieder zum Bus.
So sah die Realität aus: In den Bus, wo Nadine und mir von unsrern beiden Simones, die als Mitstreiterinnen fungieren sollten, die frohe Botschaft überbracht wurde, dass es sich um einen 5 1/2 Stunden Auf- und 3 1/2 Stunden Abstieg handeln sollte. OK, hier war der Punkt erreicht, an dem ich schon keinen Bock mehr hatte, aber gut wir waren nun mal schon im Bus und da 5 1/2 Stunden durch die Pampa zu "laufen" das würde man noch irgendwie schaffen. Dann hielt der Bus und Nadine und ich dachten die wollen uns veräppeln. Anstatt auf halber Höhe des sch... Berges zu halten, standen wir am Fuß. Wir waren noch etwas irritiert, als unsere Wanderkollegen (an der Zahl 70) losstürmten, mit einem Affenzahn. Wir also hinterher, um nach zehn Minuten festzustellen, dass wir a) dem Tempo nicht standhalten können, b) total nassgeschwitzt sind, c) dieser sogenannte Weg eher einer alten Gerölllawine gleicht und d) dass Wandern absolut langweilig ist. Wir beschlossen alle 200m Pause zu machen um zu entscheiden ob wir wieder absteigen. Somit wurden wir dann auch von unserem Tourguide irgendwann eingeholt und bildeten ab dann das Schlusslicht. Haben es dann aber doch noch bis zur Mittelstation der ehemaligen Seilbahn (ist bei der Probefahr damals schon abgestürzt, mexikansische Produktion) geschafft um dort ne Stunde Heia zu machen und dieAussicht zu genießen. Als es dann da oben ziemlich windig, neblig und dadurch kalt wurde, haben wir entschieden, dass wir wieder runterkraxeln. Gesagt getan und nach 1 Stunde waren wir auch wieder auf sicherem Boden, dachte ich zumindest, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Da wir ja vor dem Rest der Mitläufer wieder im Tal waren, war kein Bus da, also haben wir uns kurzer Hand entschieden ein Taxi zu nehmen.
Ging dann auch ganz schnell, ich war schon 40cm vor dem Taxi, als ich mich entschieden hatte den Bordstein runterzustolpern um mich somit zwischen Taxi und Fussweg zu legen. Ende von Lied ist ein dicker Knöchel und Mitbewohner, die jetzt für mich rennen müssen. Tja das habe ich nun davon und wer sich jetzt noch fragt warum ich nie wieder wandern gehe, der soll sich bitte melden.

Sunday, October 09, 2005

NEW YORK


So endlich habe ich Zeit gefunden euch alle mal ausführlicher über meinen Ausflug nach New York zu informieren...
Für mich ging es am 28. September um 16.21 nach großem Gezanke wegen meinem temporären Visa endlich in den Flieger, oder sollte ich Sardinenbüchse sagen, denn mehr war das kleine Ding, das sich mit mir in die Lüfte erheben sollte echt nicht... Aber egal, die Büchse hat es mit mir bis nach Housten geschafft, wo ich umsteigen und somit in die USA einreisen musste... Kann man machen ist aber nicht lustig... Egal ich habe es dann geschafft ziemlich pünktlich um 23.00 in NY auf dem Flughafen zu stehen und Sebastian und Klaus, die schon einige Zeit auf mich warteten in die Arme zu fallen.... Nun konnte NY beginnen:

1. Nacht in NY:
Um gleich in der ersten Nacht was von NY zu sehen, sind Sebastian und ich noch mal schnell am Central Park vorbeigedüst... das war es dann aber auch schon für den ersten Abend.

29.09.2005:
Für diesen Tag hatten wir uns spontan für die Erkundung von Midtown entschieden, weil uns da eben unsere Füße über den Broadway und die U-bahn hingebracht hatten...
Der Fußmarsch begann am Kolumbus-Circle, der direkt neben einem der unzähligen Trumptowern steht (und bitte entschuldigt, dass ich mich nicht mehr genau daran erinnere wie dieser denn nun hieß...)
Weiter ging es dann immer am Broadway entlang bis wir irgendwann Richtung Rockefeller-Center abbogen um uns dort innen und außen mal umzusehen, schon ging es auch weiter bis wir plötzlich vor dem TRUMP-Tower standen, den wohl jeder meint wenn er Trumptower sagt... Hier hieß die Devise: reinschauen, Bilder knipsen und einen Starbuchs entdecken, bei dem sofort ein Kaffe gekauft werden MUSS (ich glaube der einzige Mensch auf Erden, der aus NY kam und keinen Starbuchs-Kaffe getrunken hat, ist Sebastian)
Und da Starbucks Coffé-to-go verkauft waren wir auch schon gleich wieder auf dem Weg... Dumm, fing es doch an zu regnen, aber die New Yorker- Straßenverkäufer sind echt flexibel, eben noch Sonnenbrillen verkauft, schwingen die sofort auf Regenschirme um... Und ich musste nach einem Tausch von $5 nicht mehr nass durch die Gegend rennen, denn ich konnte mich jetzt stolze Besitzerin eines Regenschirms nennen...
Beim Durchwandern der Hochhausschluchten stießen wir auf den "7ten Himmel auf Erden" den "NBA-Super-Store" (jedenfalls würde Sebastian es so ausdrücken), in dem wir dann mal gleich die nächste Stunde verbrachten (Klaus und ich nach 15 min. eher gelangweilt)
Zwei Gute Dinge zog es jedoch nach sich a) Sebastian war mehr als zufrieden (zumindest für 5 min., denn danach hat er schon angekündigt, dass wir da noch mal rein müssen) und b) es hatte aufgehört zu regnen...
Nächstes Ziel war dann das UN-Headquater (kurz abgelenkt wurden wir nur von unserem Hunger, der uns bei Wendy´s einkehren ließ) um Kofi Annan nen kleinen Besuch abzustatten, aber leider war er wohl zu beschäftigt... Also Gebäude abknipsen und weiter gehts... Wieder Richtung Innenstadt kamen wir dann noch am Chryslerbuilding, anderen Hochhäusern und nochma am Rockefeller Center vorbei... Da uns der Tag noch nicht sportlich genug war, haben wir uns entschieden mitten in der Dunkelheit nochma zum Central Park zu laufen um mit einer schwarzen Frisbee den Versuch zu starten in nahezu stockdunklen zu spielen... Auf dem Weg dahin passierte allerdings etwas, das ich als den HORROR schlechthin bezeichne und jeder der schon mal auf ne lebendige Ratte getreten ist, wird mir das bestätigen... mehr brauche ich wohl nicht dazu zu sagen....

30.09.2005:
Unser Plan war mit der U-Bahn ab nach ganz unten an den Zipfel von Manhattan zur Staten Ferry um eine von Dirk vorgeschlagene Bootstour zur Statue of Liberty und zu Elly´s Island zu machen... Allerdings ist die Menschheit bekloppt und steht für eine Bootstour mal eben 2 Stunden an... nicht so wir... Nach einem Blick auf Miss Liberty (vom Festland aus) haben wir uns entschlossen es dabei zu belassen und uns lieber auf dem Festland fortzubewegen... Nächster Geheimtipp von Dirk lautete "Pier 17" wo es super günstig Karten für die Broadwayveranstaltungen geben sollte... nach einem langen Fußmarsch und nach Abklappern von Pier 17 (mit kurzem Stopp auf Massagesesseln) gaben wir auf und entschieden uns Dirk anzurufen, wo denn dieser Kartenverkauf sei... Der führte uns dann auch auf den richtigen Weg, sodass wir Karten für "Stomp" am selbigen Abend ergatterten... Von da aus ging es dann zur "Wallstreet" um vielleicht einen herumfliegenden Dollar zu ergattern... Vergesst es!!!
Also hieß es wieder Geld ausgeben im Starbucks, aber ich sage euch ich liebe deren Kaffee...
Weiter ging es dann Richtung "Ground Zero" eigentlich gibt es dort nicht viel zu sehen, ein großes Loch klafft zwischen den restlichen Wolkenkratzern, aber irgendwie ist es schon komisch dort zu stehen, auch wenn man es vorher noch nie (anders) gesehen hat...
Von dort aus machten wir uns auf den Weg nach SoHo einem echt netten und künstlerischen Stadtteil, aber Hauptziel dort war nicht die Kunst, sonder eher, wie Stefan M. sagen würde, der Vater aller Apple-Stores (für alle Unwissenden: Prestige-Computer mit angebissenem Apfel drauf)... Klaus war dort auf der Suche nach DEM i-Pod nano in schwarz mit 4 GB.. hier zunächst vergeblich...also machten wir weiter mit unserer Entdeckungsreise durch NY mit dem Ziel Central Park... auf dem Weg allerdings mussten wir jeden Elektroladen nach dem i-Pod abgrasen, wo wir meistens mit einem "Good luck" abgespeist wurden...
Im Central Park angekommen, mussten wir feststellen, das wir uns mit unserer Frisbee, wahrscheinlich zwischen die amerikanische Nationalmannschaft im Frisbee-Spielen gedrängt haben, jedenfalls sahen wir mit unserem (Nicht-)Können eher schlecht als Recht aus... aber schieben wir es mal auf die sch... Smart-Frisbee...
Danach war es auch schon an der Zeit, das Stomp-theatre anzusteuern... insgesamt hat die Show 1,5 Stunden gedauert und ich muss sagen es hat sich wirklich geloht und ich glaube meine Mitreisenden stimmen mir da zu...
Anschließend haben wir uns an einem Freitagabend noch durch die Massen am Broadway gewühlt und das Lichtermeer auf uns wirken lassen um nach einem weiteren langen Fußmarsch (warum hält die U-Bahn eigentlich nachts nicht mehr wo sie halten soll???) tot ins Bett zu fallen...

01.10.2005:
Für die erste Hälfte des Tages führte ich die Gruppe an und zwar direkt Richtung "Empire State Building"... ich wollte da hoch und da war es mir auch egal, dass die Jungs da (dummerweise) am Mittwoch als sie ankamen schon oben waren und dafür ewig lang angestanden haben... aber sie sind dann brav nochma mit mir nach oben... Danke Jungs!
Und das war echt toll... haben sogar einen Heiratsantrag MITbekommen... obwohl die Jungs eher an dem danebenstehenden Inder, der den Frischverlobten die Kamera unter die Nase hielt, interessiert waren... Echt romantisch...
Der Rest des Tages verlief dann eher Ziellos... nochmal zu Macys reinschauen, aber ich kann euch sagen (und das obwohl ich eine Frau bin) da muss man nicht drin gewesen sein... Aber gut nachdem ich Macys innerhalb einer halben Stunde abgehakt hatte, mussten wir natürlich nochmal in den "NBA-Super-Store"... und noch ne Stunde gammeln, aber ich hatte vorgesorgt und mir ein paar Uni-Unterlagen mitgenommen, die ich eh noch lesen musste, also ab auf die Couch (als würden die wissen, das arme Freundinnen wie ich sowas brauchen)...
Was jetzt kommt, war, und das möchte ich betonen nicht meine Idee, wo sollte man auch in NY zu abendessen, ich hätte dazu gesagt, da wo Leute bekleidet sind, aber die Jungs meinten HOOTERS... Meine Begeisterung, von vollbusigen Wasserstoffblondinen, die einem Chickenwings vor die Nase stellen hielt sich in Grenzen, aber wir leben in einer Demokratie und ich muss wohl nicht erwähnen, wie es um die Begeisterung meiner Mitreisenden stand.... War dann doch nicht so schlimm (unsere Bedienung war brünett)...
Wie jeden Abend war unser Ziel wieder Central Park, da könnte man echt seine ganze Freizeit verbringen, und diesmal hatten wir sogar vorgesorgt und uns ein neue Frisbee gekauft und siehe da es lief (bei den meisten) echt ganz gut...
Da ging es auch leider schon wieder auf den Heimweg, denn es musste gepackt werden...

02.10.2005:
Morgens viel das Aufstehen schon schwer, denn es ging wieder in den alten Trott, ab nach Hause bzw. vorübergehendes Zuhause Monterrey... Gemütlich fuhr uns die U-Bahn eine Stunde lang Richtung JFK-Flughafen, mussten dann aber noch in den Bus um in den Flughafen zu gelangen und dann mit dem ganzen Gepäck zum Terminal laufen... Ich hatte es gut konnte gleich einchecken, aber mein Flieger ging ja auch schon wieder um 16.21, sollte er zumindest... nachdem ich mit den Jungs die letzten Dollar in einen Burger investiert hatte, musste ich auch schon wieder auf den weg zum Gate und somit Abschied nehmen... Ich hasse sowas... aber mir wurde dann noch eine Stunde am Flughafen gegönnt allerdings in der Maschine auf dem Rollfeld...
Habe es dann geschafft um 22.45 nach Zwischenstop in Housten wieder in Monterrey zu landen... Hier begrüßte mich Mexiko von seiner besten Seite, mit einem Taxifahrer, der mir Frank Sinatras "New York, New York" spielte (ich glaube aber eher unbewusst) und einem Feuerwerk über Monterrey...
Zuhause angekommen erwartete mich meine Ersatzfamilie, schon nahezu kratzend an der Tür, was aber weniger an mir als an meinen Taschen voll Butterfinger lag....

Gruß in die Welt






Tuesday, October 04, 2005













- New york, new york
I want to wake up in a city, that never sleeps

And find I’m a number one top of the list, king of the hill

A number one - Frank Sinatra

New York muss man gesehen haben!!!! Und ich gehöre seit letzter Woche zu den Glücklichen die das behaupten dürfen...
Für alle die es vorher noch nicht vernommen haben: Ich war letzte Woche Mittwoch bis Sonntag in New York... natürlich nicht alleine, ich habe mich dort mit Klaus und Sebastian getroffen, was New York nochmal eins obendrauf gesetzt hat...
Haben dort eine tolle Zeit genossen und nahezu alles abgeklappert, was man in Manhatten gesehen haben muss... Rockefeller Center, Empire State Building, Ground zero, Statue of Liberty, unzählige Trump Tower, die NYer Börse, Central Park, Chrisler Building, Broadway, Stomp, .........................

Das mal zum Anfang, ausführlichere Information folgen, aber wie es immer so ist, binn ich schon wieder im alten Trott drin... das bedeutet die Hausaufgaben rufen...

Grüße in die Welt